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Weniger Reichweite im Winter? Das ist normal (und das nicht)

Jeden Winter derselbe Schreck: das Auto schafft plötzlich Dutzende Kilometer weniger. Meist ist das völlig normal — aber manchmal versteckt sich hinter "der Kälte" einfach eine verschlissene Batterie. So halten Sie beides auseinander.

1. Warum Kälte die Reichweite senkt

Eine Batterie ist Chemie, und Chemie arbeitet in der Kälte langsamer: die Batterie kann weniger Energie abgeben und nimmt beim Laden langsamer auf. Dazu kommt der größte Stromfresser des Winters: die Heizung. Wo ein Benzinmotor kostenlose Abwärme hat, muss ein E-Auto die Wärme für den Innenraum aus der Batterie holen. Kurzstrecken sind am härtesten — das Auto heizt immer wieder einen kalten Innenraum und eine kalte Batterie auf.

2. Wie viel Verlust ist normal?

Als Faustregel: 10 bis 30% weniger Reichweite bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist völlig normal — der genaue Verlust hängt von Modell, Fahrtlänge und Wärmepumpe ab. Wichtig zu wissen:

3. Was Sie selbst tun können

4. Wann ist weniger Reichweite NICHT normal?

Kälte erklärt einen vorübergehenden Einbruch — keinen bleibenden Verlust. Bleibt die Reichweite auch bei Frühlingswetter deutlich hinter dem zurück, was das Auto einmal schaffte, ist das ein Zeichen von Batterieverschleiß — und der ist messbar.

Lassen Sie die Batterie messen, wenn…
  • die Reichweite auch bei warmem Wetter deutlich niedriger ist als früher
  • der Verlust jede Saison größer wird, statt gleich zu bleiben
  • der Ladestand im Stand plötzlich schnell sinkt oder seltsame Sprünge macht
  • Sie das Auto kaufen oder verkaufen wollen — dann wollen Sie den Unterschied zwischen "Winter" und "Verschleiß" schwarz auf weiß

Zweifel zwischen Wintertief und Verschleiß?

Eine Messung, wenige Minuten — und Sie wissen genau, wie gesund die Batterie wirklich ist, unabhängig von der Jahreszeit.

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