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Welche Probleme kann die Batterie eines Elektroautos haben?

Die Batterie ist das teuerste Teil eines Elektroautos — oft ein Drittel des Wertes des ganzen Fahrzeugs. Und doch ist sie das einzige Teil, das man von außen nicht beurteilen kann. Hier erklären wir in einfacher Sprache, was schiefgehen kann, wie man es erkennt und wie man es verhindert.

1. Verschleiß: jede Batterie verliert Kapazität

Jede Batterie verschleißt — das ist normal. Der Teil der ursprünglichen Kapazität, der noch übrig ist, heißt SOH (State of Health). Ein Auto, das neu 400 km schaffte, schafft bei 85% SOH noch etwa 340 km. Der Verschleiß entsteht durch:

Warum das beim Kauf wichtig ist Zwei identische Autos mit gleichem Kilometerstand können völlig unterschiedliche Batterien haben — das eine sorgfältig zu Hause geladen, das andere täglich am Schnelllader. Von außen sieht man diesen Unterschied nicht. In der Messung schon.

2. Zellungleichgewicht: eine schwache Zelle bremst alles

Ein Batteriepaket besteht aus Dutzenden bis Hunderten einzelner Zellen. Sie sollten alle genau dieselbe Spannung haben. Weicht eine Zelle ab, bestimmt die schwächste Zelle, wie viel die ganze Batterie laden und liefern kann — wie der langsamste Wanderer in einer Gruppe.

Der Unterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten Zellspannung (die Zellbalance, gemessen in Millivolt) ist deshalb eines der frühesten Warnsignale. Eine gesunde Batterie liegt meist unter 50 mV; ein großer Unterschied kann auf eine nachlassende Zelle hinweisen — oft lange bevor das Auto selbst eine Fehlermeldung zeigt.

3. Defekte Zellen oder Module

Geht eine Zelle wirklich kaputt, merkt man das an einem plötzlichen Reichweitenverlust, Leistungsverlust, Fehlermeldungen oder einem Auto, das ins Notprogramm schaltet. Reparatur bedeutet meist den Austausch eines Moduls — technisch gut machbar, aber teuer. Je früher eine schwache Zelle erkannt wird, desto mehr Möglichkeiten hat man.

4. Versteckte Mängel beim Kauf

Hier verlieren die meisten Menschen Geld. Achten Sie auf diese Fallen:

Beispiel aus der Praxis Bei einer Messung fanden wir in einem Auto ein Batteriepaket, das ursprünglich aus einem anderen, älteren Modell stammte — von außen unsichtbar, in der Messung sofort deutlich. Ohne Messung hätte der Käufer das nie erfahren.

5. Wärme und das Kühlsystem

Moderne Batterien haben ein eigenes Kühl- und Heizsystem. Funktioniert es nicht richtig, verschleißt die Batterie schneller und das Auto kann die Leistung drosseln. Bei der Messung lesen wir auch die Batterietemperatur und die Spannung jeder Zelle aus — Abweichungen fallen dort sofort auf.

So bleibt die Batterie gesund

Fünf Gewohnheiten, die Jahre ausmachen
  • Täglich zwischen 20% und 80% laden; nur direkt vor einer langen Fahrt voll laden
  • Schnellladen, wenn es sein muss, zu Hause laden, wenn es geht
  • Nicht wochenlang ganz voll oder leer stehen lassen
  • Im Sommer am besten im Schatten oder drinnen parken
  • Im Zweifel: einmal im Jahr messen — dann sehen Sie die Entwicklung und erleben nie Überraschungen

Was eine Messung Ihnen verrät

Unsere Messung liest direkt aus dem Batteriesystem des Autos: die Gesundheit (SOH), die Zellbalance, die Temperatur, die Kapazität und den Kilometerstand — und setzt das auf ein Zertifikat mit QR-Echtheitsprüfung. Innerhalb weniger Minuten wissen Sie, was wirklich im Auto steckt.

Gewissheit über eine Batterie?

Eine Messung, wenige Minuten, Ergebnis schwarz auf weiß — beim Kauf, Verkauf oder einfach zur Sicherheit.

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